Short Sales / Foreclosures
1.) Short Sale (auch pre-Foreclosure, also vor der Zwangsversteigerung):
Short Sale ist ein Verkauf bei dem die Zwangsversteigerung “Foreclosure” der Immobilie droht. Meist kann der Eigentümer die Raten nicht mehr bezahlen und um eine Zwangsversteierung abzuwenden versucht er sein Objekt zu verkaufen. Wenn dabei der Verkaufspreis nicht ausreicht die Hypothek abzubezahlen, muß die kreditgebenende Bank dem Verkauf zustimmen. Dieses Szenario nennen man “Short Sale”.
Vorteile:
a.) Verkäufer: Seine Kreditwürdigkeit wird weniger stark beschädigt als bei einer Foreclosure.
b.) Bank: Hat gegenüber einer Foreclosure Geld gespart und die Bücher bereinigt.
c.) Käufer: Erwirbt Objekt unterhalb des Beleihungswerts mit sauberem Title (ohne versteckte Lasten).
Nachteile:
a.) Häufig sehr zeitaufwendig.
Banken nehmen sich zwischen weniger Tage und mehrern Monaten Zeit um Angebote zu prüfen.
b.) Angebotspreise teilweise unrealistisch
Die Angebotspreise für Short Sales werden meist vom anbietenden Makler ohne Rücksprache mit der kreditgebenden Bank gemacht. Die Bank muss sich jedoch nicht daran halten und kann eigene Forderungen stellen.
Wie kann man einen Short Sale erfolgreich abschließen?
a.) Das Wichtigste ist eine Vertretung auf der Käuferseite durch einen in Short Sale Fragen erfahrener Immobilienmakler um eine realistische Einschätzung der Lage zu kommen.
b.) Daneben bedarf es einer gewissen Geduld und Flexibilität bei allen Beteiligten.
2.) REO / Bank Owned (auch post-Foreclsoure, also nach der Zwangsversteigerung)
REO properties befinden sich im Eigentum der kreditgebenden Bank und werden von dieser veräußert.
Vorteile:
a.) Der Angebotspreis ist reell und wurde von der Bank festgelegt. Es gibt Schnäppchen.
b.) Schnell: Ein Closing kann innerhalb weniger Wochen stattfinden.
Nachteile:
a.) Es kann zu einem Bieterwettstreit kommen. Neben Geld ist auch die Finanzierung wichtig (Cash Buyer sind im Vorteil).
b.) Banken modifizieren Standardverträge einseitig zu ihren Gunsten. Prüfung durch sachkundigen Makler / Anwalt wichtig.
c.) Objekte sind teilweise in einem nicht finanzierungsfähigen Zustand (substantielle Schäden). Dies kann aber auch ein Vorteil für einen Barzahler sein, weil viele Konkurrenten wegfallen.
Wie kann man ein REO erfolgreich abschließen?
Alle REOs werden verkauft – früher oder später!
a.) Das Wichtigste ist eine Vertretung auf der Käuferseite durch einen in REO Fragen erfahrener Immobilienmakler. Es müssen schnell und direkt konkrete Entscheidungen getroffen werden.
b.) Daneben bedarf es sichergestellten Finanzierung, idealerweise Barkapital sowie Flexibilität bei allen Beteiligten.
Wir würden uns freuen für Sie aktiv zu werden.

